Manche Dinge sind es sicher wert, dafür auch große Opfer zu bringen: Werte, Ideale – wie immer man es nennen möchte.

Manchmal zahlt es sich dann also auch aus, gleichsam „in Schönheit zu sterben.“

Manchmal aber, kann es auch sinnvoll sein, ein bisschen opportunistisch zu sein. Um eben gerade nicht in Schönheit zu sterben.

Oft ist wiederum eine Mischung aus Idealismus und Pragmatismus erforderlich. Doch es sollte wohl die richtige Mischung sein… Denn nichts ist letztlich ärgerlicher, als für „mittelmäßige“ Werte oder Ideale einen sehr hohen Preis zu zahlen. Oder aber auch, hohe Ideale zu einem zu niedrigen Preis zu verkaufen…

Es heißt, in der Politik strebten alle immer mehr in die Mitte. Alle scheinen auch irgendwie „liberal“ sein zu wollen. Doch liberal bedeutet nicht „überall“ – und Mitte muss nicht unbedingt heißen: billige Kompromisse und halbe Sachen.

Mitte kann auch heißen: möglichst ideologiefrei. Offen nach allen Richtungen, ohne Vorurteile.

Man könnte es vielleicht auch „radikale“ Mitte nennen: nicht Durchschnitt oder Mittelmäßigkeit, sondern klare, unvoreingenommene (aber eben auch pragmatische und bis zu einem gewissen Grade kompromissbereite) Positionen.

Manchmal mag also der Zweck die Mittel heiligen – manchmal aber eben auch nicht.

Wichtig ist, dass das RESULTAT stimmt. Denn was nützt das höchste Ideal, wenn man ihm nicht zumindest näher kommen kann? (Was aber auch, hilft die stärkste „Bewegung“, wenn ihre Richtung nicht stimmt?)

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