Die Zeit ist vorbei, da wir allen Interessenten persönlich erklären konnten, worum es geht. Daher will ich einen Versuch machen, diese Initiative zu skizzieren.

Es ist unbestritten, dass wir politischen Stillstand erfahren und dass das Vertrauen in Staat, Politik, und jeden einzelnen Politiker gering ist. Ebenso glaubt kaum jemand, dass die Systemparteien das System wieder reparieren können (bzw. angesichts ihrer Abhängigkeiten dies auch nur wollen können).

Wir meinen, dass Initiativen etwas gemeinsam machen sollten, entlang ihres gemeinsamen Nenners – und der ist heute „aufräumen“. Nicht Bürgerinitiativen – die wollen etwas in der Sache – sondern politische Initiativen, die letztlich bereit sind, die Verantwortung einer Wahlpartei wahrzunehmen.

Wir sind in Kontakt mit anderen, um a) gemeinsames Terrain zu sondieren, b) Zusammenarbeit zu initiieren. Wenn wir die Möglichkeiten in den Schwierigkeiten sehen und nicht die Schwierigkeiten in den Möglichkeiten, dann gibt’s auf Jahre hinaus etwas zu tun, bevor der gemeinsame Nenner überhaupt erreicht ist.

Um in der allgemeinen Lethargie (und dem Neid anderen Gedanken und Initiativen gegenüber) eine Plattform auf möglichst breite Basis stellen zu können, sprechen wir Gruppen und Individuen an

  • Andere *) kleine Parteien oder politische Initiativen
  • Leute, die persönlich etwas bewirken wollen (Laien) und ihre eigenen Mitstreiter um sich scharen werden
  • Weise, Experten, Altpolitiker, die ruhig bei ihren Parteien bleiben können, solange sie unsere unpolitischen Ziele teilen
  • Keine Promis in ihrer üblichen Rolle – wir wollen die ansprechen, welche Ideen folgen und nicht jene, die Personen folgen.

Entlang allgemeiner Prinzipien wie

  • Nachhaltiges Wirtschaften
  • Individuelle Gerechtigkeit
  • Respekt und Toleranz
  • Eigeninitiative
  • Verursacherprinzip
  • Vertragsfreiheit


wollen wir die brennenden Themen in Angriff nehmen, an denen letztendlich das Weiterkommen der Politik scheitert, und deren Missachtung Ursache für das mangelnde Vertrauen sind.

Wir wollen den Staat dort reduzieren, wo er ausufert, aber auch dort stärken, wo er zu wenig leisten kann (Beispiel Normengebung für Finanzmärkte). Das ist ein Prinzip und bedarf keiner Konkretisierung; es gibt ausreichend Initiativen und Ideen dazu; uns geht es nicht darum, eine weitere Nuance zu finden, sondern darum, die Sache im Interesse aller durchzusetzen.

Wir wollen gängige Mehrheiten in Frage stellen, weil eine hauchdünne 50,001% Mehrheit Entscheidungen treffen kann, die ökonomisch, ökologisch und gesellschaftlich die nächsten und  übernächsten Generationen betreffen, und die nicht mehr rückgängig gemacht werden können.

Wir wollen die Rechte verbindlicher direkter Demokratie stärken, so dass die Bürger Entscheidungen an sich zu ziehen können, wenn sie es wichtig finden. Und wir wollen den Bürgern die Wahl geben, WIE sie in allen anderen Entscheidungen repräsentiert werden wollen.

Wir suchen nicht Leute der ersten Stunde *), aber wir suchen Leute der zweiten Stunde – und zwar welche, die kanditieren wollen, die mitmachen wollen, oder die nur beraten wollen. Internes Prinzip ist: Wer mehr für das Wachstum der Plattform tut, der hat mehr zu sagen, wenn er dies möchte.

 

*) die Initiatoren dieser Plattform waren und sind selbst Gründungsmitglieder von durchaus erfolgreichen Kleinparteien und Initiativen.

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