… gibt es immer noch!

1992 wurde von Martin Zumtobel die Wirtschaftspartei gegründet. Sie setzte sich ein für mehr Liberalismus, eine direktere Demokratie, mehr Effizienz in Staat und Verwaltung – vor allem aber auch für mehr Gerechtigkeit. Denn immer mehr hatte es sich eingebürgert, Gerechtigkeit als Synonym für Gleichheit zu verwenden. (Und obwohl Ungleichheit natürlich sehr ungerecht sein kann, muss ja Gleichheit keineswegs immer gerecht sein…)

Ihren Namen bekam die Wirtschaftspartei damals eigentlich von den Medien. Martin Zumtobel ist Unternehmer – also eben Wirtschaftspartei. Und dabei blieb es. Obwohl es eigentlich um viel mehr ging als „nur“ um Wirtschaft… Als 1993 das Liberale Forum auftauchte, wechselten einige der Proponenten der Wirtschaftspartei zu Heide Schmidt. Der „harte Kern“ um den Gründer Zumtobel hingegen, verschrieb sich vor allem dem Thema Demokratie- und Verwaltungsreform.

Trockene Themen, für die sich nur wenige interessierten – die dafür aber umso wichtiger sind. Themen auch, von denen fast jeder weiß und wusste, dass vieles viel besser sein könnte – auch wenn das die meisten (vor allem innerhalb der politischen Parteien) nur hinter vorgehaltener Hand zugeben. Nun, fast zwanzig Jahre später, lässt sich dies jedoch nicht mehr verleugnen oder verheimlichen.

An allen Ecken und Enden des politischen Spektrums tauchen ständig neue politische Initiativen auf. Und immer öfter wird auch über mögliche neue Parteigründungen spekuliert. Nicht zuletzt über eine „Wirtschafstpartei“. Doch die gibt es ja bereits…

Österreich könnte sicher ein wirklich liberale Partei der Mitte brauchen. Eine Bewegung, die sich für all die längst fälligen Reformen in Staat und Gesellschaft einsetzt…

Man könnte aber auch einfach das Wahlrecht verbessern, die Demokratie „direkter“ machen, das Preis-Leistungs-Verhältnis der Verwaltung verbessern – und eine Kultur der kreativen Wertschöpfung fördern; oder besser: diese endlich einmal zulassen!

Fest steht nur, dass es so nicht mehr lange weitergehen kann. Und wenn das die etablierten Parteien nicht einsehen, muss man ihnen eben Konkurrenz machen… Irgendetwas muss jedenfalls geschehen.

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