Unsere Überlegung:

Das politische System scheint aus sich selbst heraus nicht mehr zur Reform fähig zu sein. Man bräuchte frischen Wind. Und Werkzeuge, um die Demokratie zu „reparieren“, damit sie wieder funktioniert – das Recht also wirklich vom Volk ausgeht, nicht so sehr von den Parteien.

Zumal es ja auch eine gewaltige Elitenverflechtung gibt – also neben der „Parteien-Oligarchie“ noch quasi ein Oligopol der Massenmedien, ein Quasi-Kartell der immer gleichen „Experten“, dann noch ein paar Lobbys und Promis… Die streiten zwar zum Teil untereinander – in einem aber sind sie sich doch weitgehend einig: Im Grunde soll sich an unseren Strukturen nicht allzu viel ändern – man möchte zwar vielleicht innerhalb des Systems ein bisschen die Macht oder das Geld verschieben, aber bitte nicht von außen! ( Außerdem spielen die Parteien natürlich die Bürger auch gerne gegeneinander aus – oft unter dem Vorwand von „Gerechtigkeit“.)

Man bräuchte also Leute mit Ideen und Engagement, die nicht so sehr selbst etwas „werden“ wollen, sondern etwas verändern – also die Voraussetzungen schaffen, dass sich überhaupt wieder einmal etwas Grundlegendes ändern KANN… Wichtige Werkzeuge dafür, dass wieder stärker das geschieht, was die Bürger  – und weniger das, was die Parteien und all die ihnen Nahestehenden wollen, wären wohl Wahlrecht, direkte Demokratie und Parteienfinanzierung (und nicht zuletzt natürlich auch Strategien gegen die starke Medienverflechtung.)

Unser Ansatz wäre: Alle „Reformbürger“ sind eingeladen: gemeinsamer Nenner wäre eine Strukturreform (möglichst ideologiefern) – jeder könnte Unterschriften bzw. Absichtserklärungen seiner „Unterstützer“ sammeln; und wer dann die meisten erhält, sollte auf einer gemeinsamen Liste oben stehen. (Das Sammeln könnte schon bald, in Form von „Absichtserklärungen“ für verschiedene Kandidaten, auf willwaehlen.at beginnen.)

Es sollten eigentlich gerade nicht die üblichen Verdächtigen des öffentlichen Lebens sein, sondern „unverbrauchte“ Persönlichkeiten, die noch kein Amt bekleidet haben. Andererseits sollte es aber vielleicht einen „Weisenrat“ geben – Elder Statesmen, Intellektuelle, also Menschen, die „man kennt“ – gleichsam als Paten dieses Projekts. Sie könnten mit ihren Erfahrungen beratend zur Seite stehen – und natürlich auch ein bisschen für Publicity sorgen.

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