Jun 192011
 

MITTE heißt vor allem Ehrlichkeit

Die Mitte ist der gesunde Menschenverstand.

Die Mitte ist, wo der Freiraum am größten ist.

Die Mitte ist keine Position – sondern eher ein Ziel. (Die Positionen können sich folglich ändern.)

Die Mitte ist muss aber versuchen, der Wahrheit immer möglichst nahe – und dadurch nachhaltig – zu sein.

Wer in die Mitte will, muss den anderen den Wind aus den Segeln nehmen…

Eine gute Politik der MITTE müsste etwa sowohl der FPÖ als auch den GRÜNEN den Wind aus den Segeln nehmen.  Beide haben in manchen Dingen recht, in vielen aber nicht.

Die MITTE ist liberal – im freien Spiel der Kräfte – zwischen konservativen und progressiven Kräften. Manchmal ist Veränderung gut und richtig, manchmal eher Bewahrung – je nachdem.

EIN WEG DER MITTE?

„Empfänglichkeit“ statt Widerstand…
Dinge zuerst beobachten, nicht gleich interpretieren.
Ehrlich…
BEIDE Seiten sehen.
Gelassen bleiben.
Aber wach und aktiv.

http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/wzreflexionen/zeitgenossen/382723_Theo-Fischer.html

NUDGE – DER SCHUBSER…

NUDGE (von Thaler/Sunstein), auf Deutsch auch bei Ullstein als Taschenbuch
– der kleine „Schubser“, der die Irrationalität (unseres eigenen Handelns) überwinden kann?
ein aufschlussreiches Buch, mit vielen (politischen) Implikationen
– speziell für eine Politik der „Mitte“
in der Irrationalität (bzw. deren Überwindung) läge jedenfalls gigantisches Wertschöpfungspotential – ohne dass jemandem weh getan werden muss (außer natürlich bei der Überwindung der eigenen Fixierungen…!)
man müsste nur eine Art „Gesellschaftsanalyse“ machen – es also artikulieren, bewusst machen…
…da kommt ja dann übrigens auch die SPIELTHEORIE herein – m.E. die beste Methode im (pragmatischen) Kampf gegen diverse aktuelle Finanzkrisen („Gefangenen-Dilemma“ statt Ideologie… wer hat wie viel zu verlieren – und ist wozu bereit, um es zu verhindern…? was habe ich davon, andere zu bestrafen, wenn es mir selbst auch weh tut?!)
Das Empfinden als MITTE des Individuums?

„Viktor Frankl hat gesagt: Wer zwei Menschen gleich behandelt, hat schon einen falsch behandelt.“
Wir müssen den Menschen als Empfindenden ernst nehmen, nicht nur als Denkenden, als Träger eines Bewusstseins.
„Die Würde des Menschen ist unantastbar“, sagt Artikel 1 des Deutschen Grundgesetzes. Sie ist begründet, so möchte man ergänzen, in der Körperlichkeit, in der Leibhaftigkeit, in der nackten Existenz des je individuellen Menschen.
(PS: das Empfinden, das „Intuitive“ kommt ja letztlich auch über den Körper…)

 

 

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